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Freunde
feiern grenzenlos
Der
gute Ton ist ihnen Herzenssache
Pure
Freude am gemeinsamen Singen
Drei
neue Ehrenmitglieder
Nach harter Arbeit folgen fröhliche Lieder
Gospelchor "Humble Voices" in Sarrealbe
Gospelchor "Humble Voices" beim Soiré de Gala
Gospelchor "Humble Voices" überzeugte
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Saarbrücker Zeitung
Dienstag 13.08.2002 |
Freunde
feiern grenzenlos
1225
Jahre Kleinblittersdorf: Bewegender Festakt zum Auftakt der
einwöchigen Feiern
Es
gab Worte, die zu Herzen gingen. Klänge, die das Gemüt
erfreuten. Freundschaft ohne Grenzen. Und eine Botschaft,
die auf beiden Seiten der Grenze verstanden wird: "Blidderschdorf,
ich hann dich gäär."
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Von HANS LUDWIG HALLER -
Kleinblittersdorf. Sie sind Freunde über die Grenze hinweg.
Lothringer und Saarländer. Menschen aus zwei Dörfern,
die ein Jubiläum feiern: 1225 Jahre Blitters-dorf. Fröhlich,
besinnlich. Heiter und dennoch mit Tiefgang. All das zeigte
schon der Festabend im großen Zelt an der Freundschaftsbrücke.
Das Programm des Abends ist - wie das der gesamten Festwoche
- ein Ergebnis von Fleiß und Organisationstalent. Hans-Josef
Bur und seine Mitstreiter in der Arbeitsgemeinschaft Kleinblittersdorf
er Vereine (AKV) hatten für das Fest der Freunde und
der Freude viel Kraft und Freizeit geopfert Die Bürgermeister
Stephan Strichertz, Kleinblittersdorf, und Robert Allmang,
Großblittersdorf, sowie Kleinblittersdorfs Ortsvorsteher
Paul Lang genossen mit vielen geladenen Gästen den mehrsprachigen
Festakt, Latein inklusive. Wie sonst ließe sich der
Originaltext rüberbringen, den der lothringische Adelige
und Abt Fulrad zu Papier brachte, als er mehrere Dörfer
seinem Kloster St. Denis schenkte?
Dann gab es an diesem Abend noch Deutsch und Französisch
sowie echt "Blidderschdorfer" Mundart Denn die verbindet
die Menschen auf beiden Seiten der Oberen Saar. Der musikalische
Teil reichte von klassisch bis modern.
Schier unlösbar schien die Aufgabe, alle Ehrengäste
protokollgerecht oder gar vollzählig anzusprechen. Mit
Humor gelang auch das. Die ersten Lacher hatte Bürgermeister
Strichertz auf seiner Seite, als er besonders das "Bergvolk"
von Auersmacher willkommen hieß. Großblittersdorf
dankte er für "gelebte Partnerschaft", die
1993 mit der Freundschaftsbrücke ihr Symbol fand.
Sein Kollege Robert Allmang stieg in deutscher Sprache ein,
um in Französisch auf die veränderten kommunalen
Strukturen von heute zu verweisen. Der saarländischen
Großgemeinde Kleinblittersdorf stehe jetzt am anderen
Ufer der Gemeindeverbund Saar-Moselle-Avenir als Partner gegenüber.
Auf beiden Seiten der früheren Grenze werde mit derselben
Währung bezahlt Das gemeinsame Fest solle künftigen
Generationen Zeichen für weiteres Zusammenwachsen sein.
Der neue Bürgermeister von Saargemünd, Celeste Lett,
zeigte, dass Zweisprachigkeit für ihn kein Problem ist.
In Bliesbrück daheim, ist er gerade als Abgeordneter
in die französische Nationalversammlung gewählt
worden. Für Lett gibt es eine Grenze schon lange nicht
mehr. Seine Ansprache erhielt großen Beifall
Kleinblittersdorfs Ortsvorsteher Paul Lang vergaß nicht,
seinem Vorgänger Mathias Hoffstetter für seine langjährige
Arbeit zu danken. Er freute sich, dass Dechant Michael Kneib
und Pfarrer Gerd Schroer als Vertreter der Kirchen Verbundenheit
mit dem Jubiläum zeigten.
Wohltuend fiel auf, dass Menschen, die in den vergangenen
Jahrzehnten die Geschicke der Gemeinde mitbestimmt hatten,
ihren Ehrenplatz bekamen, darunter Altbürgermeister Robert
Jeanrond und der frühere Bürgermeister von Bliesransbach,
Hermann Bubel. Ohne Rückblick konnte ein solcher Festakt
nicht ablaufen. Diese Aufgabe hatten Maria Adamek, stellvertretende
Ortsvorsteherin von Kleinblittersdorf, und Bürgermeister
Robert Allmang übernommen.
Adameks ausgefeilter Vortrag spannte den Bogen nicht nur von
777 bis heute, sondern beleuchtete Such die Funde aus dem
3. und 4. Jahrhundert in diesem immer umkämpften Siedlungsraum.
Nicht ausgespart blieben das Leid der Menschen im Zweite"
Weltkrieg mit Zerstörungen und Evakuierungenen auf deutscher
wie auf französischer Seite.
Dass sie mit Erfolg aus der Geschichte gelernt haben, bewiesen
die Menschen auf beiden Seiten der Saar in den vergangenen
Jahrzehnten. Und sie sind, hüben wie drüben, gute
Freunde der Kultur.
Das zeigte mit Klangpracht das Blasorchester Kleinblittersdorf
unter Martin Hanna, das bewies das Gitarrenensemble "Saitenzauber"
der Musikschule Obere Saar. Das demonstrierten der katholische
Kirchenchor "Cäcilia" unter Michael Gorius
sowie der Männergesangverein unter Norbert Karrenbauer.
Begeistert beklatschter Höhepunkt und Liebeserklärung
an ihren Heimatort Waren die zu Herzen gehenden Verse "Dehemm
isch Dehemm". Sie stammen aus der Feder der Kleinblittersdorfer
Mundartdichterin Irene Karmann. Ihr Wert passte zum Abend
Es ist eine Liebeserklärung mit Blick für die Wirklichkeit
Die Mundart-Dichterin betrauert den Verlust der Kleinode am
Rebenberg, des alten Lennenkreuzes. Und sagt doch: "Ach
Blidderschdorf, ich hann dich gäär." Und alle
im Festzelt gaben ihr Recht
Stolz
präsentiert der MGV Kleinblittersdorf die älteste
Fahne des Ortes von 1863, die auch die älteste Fahne
im Saarländischen Chorverband ist.
Foto: E. Andres
Fest
für alle: Müller, Bauer, Techno-Jünger
Ob Ehrengast
oder Vereinsmensch, ob Senioren oder Jugend: Der Auftakt bietet
jedem was
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Von HANS LUDWIG HALLER -
Kleinblittersdorf. Der Ehrengast kam. Das Volksfest war schon
da. Ministerpräsident Peter Müller war angereist,
um die Festwoche zum Jubiläum "1225 Jahre Blittersdorf"
offiziell zu eröffnen. Und um den schmuck herausgeputzten
Platz an der Freundschaftsbrücke zwischen Klein- und
Großblittersdorf einzuweihen. Für die Superlaune
an der Oberen Saar sorgten Vereine und Fußgruppen.
Sie hatten sich zu einem farbenfrohen Zug versammelt und bewegten
sich gemessenen Schritts zum Festplatz.
Einige Vereine führten ihre prächtigen Traditionsfahnen
mit. Den guten Ton zum Fest-Marsch der Bürger machte
das Blasorchester Kleinblittersdorf.
An der Bracke, zwischen den Fahnen Frankreichs, Deutschlands
und der beiden Gemeinden, spielte Alex Schramm ein heute selten
zu hörendes Instrument: eine prächtige Drehorgel
Außerdem blickte er stolz auf ein Werk seines Unternehmens.
Schramms Firma hat die neue Begrüßungstafel zwischen
den beiden Gemeinden gefertigt. Tolle Ideen, inspiriert vom
heimischen Brauchtum, hatten die Teilnehmer des Zuges. Aus
Großblittersdorf waren zwei Dutzend Jungs und Mädchen
im Lothringer Landlook, also mit blauem Bauernkittel, rotem
Tuch und schwarzen Hüten, gekommen.
Aus Auersmacher machte jede Menge "Landvolk" mit,
angeführt von Ortsvorsteher Rudi Pfeiffer. Auersmacher
ist eben stolz auf seine bäuerlichen Wurzeln. Der Heimat-
und Verkehrsverein pflegt sie ebenso wie die Landfrauen oder
das Theater "junge bühne". Die große
Gruppe hatte sich liebevoll mit vielen Geräten für
die Feldarbeit ausstaffiert Das Gastspiel
der Menschen vom Berge gab der Eröffnung ein ganz besonderes
Flair. Mit leeren Händen waren sie nicht gekommen. Sie
reichten den Festgästen Bauernbrote mit "Kässchmier",
Johannisbeerwein und den legendären Selbstgebrannten.
Sogar einen prächtigen Hammel führten sie im Zug
mit. Der aber wurde nicht dem Appetit der festfrohen Massen
geopfert, sondern durfte munter blökend und gesund nach
dem Umzug wieder auf der heimischen Koppel hoppeln.
Und was boten die Einheimischen? Kleinblittersdorf s Obst-
und Gartenbauverein war mit einer eigens gemalten Fahne aufgezogen.
Sie zeigte einen Kleingärtner mit gefülltem Bierhumpen,
den unter seinem Apfelbaum liegend, ein Gartenidyll genoss.
Mehrere hundert Besucher erfreuten sich am Schauspiel.
Sogar der Himmel hatte ein Einsehen, verkniff sich die Tropfen
und ließ sogar hin und wieder mal die Sonne lächeln.
Vielleicht hatten ja die guten Kontakte der Kirchenmänner
gefruchtet.
Die Veranstalter von der Arbeitsgemeinschaft Kleinblittersdorfer
Vereine (AKV) um Hans-Josef Bur, Kleinblittersdorfs Bürgermeister
Stephan Strichertz und sein Kollege Robert Allmang aus Großblittersdorf
sowie Kleinblittersdorf s Ortsvorsteher Paul Lang freuten
sich, dass so viele Politiker zur offiziellen Eröffnung
gekommen waren. Stadtver-bandspräsident Michael Burkert
war da. Und Kommunalpolitiker aus beiden Gemeinden. Oder die
Ortsvorsteher der fünf Dorf er in der Großgemeinde.
Die Politiker enthielten sich aber großer Reden. Schließlich
sollte es ein fröhliches Fest der Begegnung zwischen
den Menschen beiderseits des Flusses werden. Der Auftakt war
denn auch prächtig.
Ministerpräsident Peter Müller sprach von dem funktionierenden
Miteinander der Menschen an der Oberen Saar. Es mache Tag
für Tag deutlich, dass diese Grenze keine mehr ist Der
prominente Redner bezog sich auf die Schenkungsurkunde des
Abtes Fulrad von St. Denis aus dem Jahre 777 und zog launig
Parallelen Zur jüngeren Geschichte, ja sogar zur Gegenwart
Fulrad sei geschätzter und kundiger Berater König
Pippins und Kaiser Karls des Großen gewesen.
Bis heute sei es so, dass Paris, Bonn oder Berlin, wenn sie
Rat benötigen, sich diesen von Vertretern aus der Region
im Herzen Europas holen. Der Platz an der Freundschaftsbrüeke,
als Ruhe- und Begegnungspunkt mit Blumenbeeten gestaltet,
erhielt auf Beschluss des Ortsrates Kleinblittersdorf den
Namen "Großblittersdorfer Platz". Zum Fest
wurde eine schmucke Begrüßungstafel enthüllt,
die als Wegweiser zu den Sehenswürdigkeiten und markanten
Punkten dient
Einen Umschlag mit einem willkommenen Beitrag zu den Festkosten
hatte der Schirmherr trotz leerer Landeskasse Mitgebracht
Schließlich hat der Regierungschef für solche großen
Anlässe immer noch ein paar Extra-Euro in einer Kasse,
über die er verfügen darf.
Danach ging es mit klingendem Spiel ins Festzelt auf dem Park
& Ride-Platz. Dorthin, wo einst die alte Mühle stand.
Peter Müller schlug das erste Fass Festbier mit zwei
Schlägen und wenigen Spritzern an. Das Blasorchester
spielte seinen Tusch und musizierte bis zum Abend. Ab 20 Uhr
übernahm "Happy Sound" die Mikrophone. Die
Jugend feierte bei der Disko in der Fabrikstraße mit
erhöhter Dezibel-Zahl den großen Geburtstag ihres
jung gebliebenen Dorfes.

Foto: E.Andres
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Saarbrücker Zeitung
Mittwoch
18.09.2002 |
Kleinblittersdorfs Bürgermeister Stephan Strichertz und
Ortsvorsteher Paul Lang dankten dem MGV dafür, dass er
bis heute das kulturelle Leben im Ort intensiv mitgestaltet.
Foto: E. Andres
Der
gute Ton ist ihnen Herzenssache
Stimmungsvolles
Jubiläumskonzert zum 140. Geburtstag des MGV Kleinblittersdorf
in der Sporthalle
Grund
zum Feiern: Der MGV 1862 Kleinblittersdorf wurde stattliche
140 Jahre alt. Zur Geburtstagsfete gehörten ein Jubiläumskonzert
und ein Freundschaftssingen mit Chören und Zuhörern
aus nah und fern.
- Von HANS
LUDWIG HALLER -
Kleinblittersdorf. Zwei Tage lang wurde die Spiel- und Sporthalle
Kleinblittersdorf am letzten Wochenende zur Hochburg des Chorgesangs.
Chöre von weither und aus der näheren Umgebung leisteten
ihre Beiträge, um aus dem großen Jubiläumskonzert
am Samstag und dem Freundschaftssingen am Sonntag ein richtig
schönes Sängerfestwerden zu lassen. Das Fest war der
Höhepunkt der Veranstaltungen, mit denen der MGV 1862 Kleinblittersdorf
seinen 140. Geburtstag feierte. Der Vorstand um seinen Vorsitzenden
Ernst Andres hatte eine Stunde vor Beginn des Jubiläumskonzerts
am Samstag um 20 Uhr zu einem kleinen Empfang eingeladen. Dort
dankten der Schirmherr des Jubiläums, Ortsvorsteher Paul
Lang, und Kleinblittersdorfs Bürgermeister Stephan Strichertz
dem MGV vor allem dafür, dass er von seiner Gründung
bis heute das kulturelle Leben im Ort wesentlich mitgestaltete.
Zu den großen Verdiensten der Verantwortlichen über
die Jahre hinweg gehöre die ausgezeichnete Jugendarbeit
Der Chor hat im Gegensatz zu vielen im Lande kaum Nachwuchssorgen.
Zum Empfang gekommen waren neben den Vertretern der befreundeten
Chöre auch die Vorstände der Kleinblit-tersdorfer
Ortsvereine sowie Vertreter der Ratsfraktionen und Parteien.
Bei einem Gläschen Sekt gratulierten die Gäste, und
so mancher Umschlag mit Barem für die Vereinsarbeit wurde
übergeben. Andres dankte besonders dafür, dass die
Arbeit des MGV von der Dorfgemeinschaft immer wieder partnerschaftlich
begleitet und aktiv unterstützt wurde. Sichtbar wurde das
auch beim anschließenden Konzertprogramm im Saal, zu dem
auch viele Einwohner Kleinblittersdorfs und auch der Nachbarorte
gekommen waren. Der Jubiläumskonzertabend selbst wurde
für Freunde der Chormusik unter der musikalischen Gesamtleitung
von Norbert Karrenbauer zum Erlebnis, und dabei überzeugten
auch alle Chöre des Veranstalters. Der von Karrenbauer
geführte Männerchor, der Jugendchor und der Gospelchor,
Humble Voices, den Stefanie Salakiaku leitet, gefielen mit beachtlichen
Leistungen und gaben Kostproben aus dem breiten Feld der von
ihnen gepflegten Chorliteratur.
Viel Beifall erhielt der MGV Neuenkirchen aus Nordrhein-Westfalen
zu dem der Kleinblittersdorfer Sänger Alfred Rebeck, der
seit 15 Jahren dort wohnt und arbeitet, die Kontakte knüpfte.
Aus Elm bei Fulda in Hessen war der Gospelehqr Good News angereist.
In Elm lebt seit 25 Jahren Hilde Schwerer, eine geborene Wolf,
deren Vater 30 Jahre den MGV Kleinblittersdorf geführt
hat. Auch Good News kam beim Festpublikum gut an und wurde entsprechend
gefeiert. Das gilt auch für den Solisten des Abends, Bariton
Werner Röder, den Christel Koch-Ries am Klavier begleitete.
Das Konzert endete mit einem gemeinsamen Lied aller Chöre,
und der Abend klang in gemütlicher Runde aus. Am Sonntag
fand in der Spiel- und Sporthalle ab 10.30 Uhr bis in den Nachmittag
hinein ein Freundschaftssingen statt, das im Wechsel befreundete
Chöre aus dem ganzen Sängerkreis bestritten und damit
ihre Sängergrüße zum Jubiläum überbrachten.
Die Veranstalter hatten mit einer vielköpfigen Helfermannschaft
beim Fest dafür gesorgt, dass die Organisation klappte
und die Bewirtung der Gäste stimmte. Sogar gelang es unter
Führung des 1. Schriftführers des MGV, August Drexler,
am Samstag schon, den Gastchören von weit her mit einer
Fahrt an die Saarschleife noch ein ganz besonders schönes
Stück Saarland zu zeigen.
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Saarbrücker Zeitung
Regionale Kultur
Oktober 2002 |
Pure Freude am gemeinsamen Singen
Oberwürzbacher
Pfarrgemeinde hatte zum siebten Sacro-Song-Festival eingeladen
- Sechs Chöre präsentierten ihr Können
Wenn
Kirchenbesucher während des Gottesdienstes klatschen,
ist das in unseren Breitengraden schon etwas Besonderes. Nicht
aber in afrikanischen Landern, wo die Wurzeln vieler Gospel-Chöre
zu finden sind.
Die
HUMBLE
VOICES
Auch der
Kleinblittersdorfer Gospelchor Humble Voices unter der Leitung
von Stefanie Salakiaku zeigte beim Oberwürzbacher Sacro-Song-Festival
sein Können. Die Sängerinnen und Sänger präsentierten
religiöse, vielfach auf Frage und Antwort aufbauende
Lieder, wie sie gerne von nordamerikanischen Negern gesungen
werden. FOTO: W. Bähr
- Von
BRIGITTE QUACK -
Oberwürzbach. In Oberwürzbach wurde jetzt in einer
Messe kräftig mitgeklatscht und applaudiert, denn der
aus sieben dunkelhäutigen Männern bestehender Chorale
Africaine brachte, unter der Leitung von Profa Salakiaku,
Kirchenmusik zu Gehör, wie sie hier nur selten zu hören
ist. Stark rhythmisch geprägt, bisweilen mit Rasseln
und Bongos begleitet, brachten sie am Samstag eine außergewöhnlische
Atmosphäre in den Jugendgottes-jenst ein. Wen wundert's
da, dass sie | auch immer wieder zu Auftritten eingeladen
werden und schon öfters beim Sacro-Song-Festival mitgewirkt
haben. So auch im Anschluss an den Gottesdienst, als die Oberwürzbacher
Pfarrgemeinde zum siebzehnten Mal zu ihrem Highlight der Kirchenmusik
eingeladen hatte.
Mag es an der Parallelveranstaltung in der Oberwürzbachhalle
oder an dem mangelnden Interesse der Bevölkerung gelegen
haben, schade war es allemal, dass relativ wenige Besucher
gekommen waren. Denn geboten wurde wieder einmal zeitgenössische
Kirchenmusik ganz unterschiedlicher Prägung, vorgetragen
von sechs verschiedenen Chören.
Wie jedes Jahr, so eröffneten auch jetzt wieder die Kleinsten
der Kinderschola Oberwürzbach das Festival. Mit Unterstützung
des Kinder- und Jugendchores Kleinblittersdorf trugen sie
die schon vom Titel her kindgerechten Lieder "Löwenzahn"
und "Pusteblume" vor, während zum Abschluss
ihres ersten Auftrittes "Caminando Va" von Pe Irala
erklang.
Auf einer mehrjährigen Tradition basiert auch die Teilnahme
des Jugendchores Ballweiler, der Kirchenmusik mit Instrumentalbegleitung
vortrug und so eigentlich schon den Charakter einer richtigen
Kirchenband besaß, während die anderen, unter der
Leitung von Stefanie Salakiaku stehenden Chöre lediglich
von Timo Becker am Keyboard begleitet wurden. Unter der Leitung
von Christoph Nicklaus steuerten die Gäste aus Ballweiler
ihre Version des "Laudato si" nach dem Sonnengesang
von Franz von Assisi bei, gefolgt von zwei englischsprachigen
Songs, wovon einer dem bekannten Film-Musical "Sister
Act" entnommen ist.
Da kam eine Stimmung auf, die auf die in Folge erklingenden
Gospels des ebenfalls unter Salakiakus Leitung stehenden Kleinblittersdorfer
Gospelchores Humble Voices gut einstimmte. Traditionell belebten
die nordamerikanischen Neger mit Hilfe ihrer volkstümlich
religiösen, vielfach auf Call (Frage) und Re-sponse (Antwort)
aufbauender Gospels den Gottesdienst und erzeugten so eine
lockere Atmosphäre, die nun auch in Oberwürzbach
Einzug hielt; lediglich die Solopartien erklangen ein wenig
zaghaft. Es folgten drei teilweise a capella vorgetragene
Lieder des Chorale Africaine, bevor die Jugendschola Oberwürzbach
ihre mehrstimmigen Lieder mit Perfektion vortrug. Stolz stellte
die Jugendschola ihre neuen männlichen Mitglieder vor,
welche dieses Jahr erstmals zur Verstärkung dabei waren
und lautstark mitsangen. Und als am Ende der eineinhalbstündigen
Veranstaltung alle gemeinsam noch drei Lieder vortrugen, waren
sowohl die Zuhörer als auch die Sänger zufrieden:
und nahmen ihre Präsente von Pfarrer Ruprecht Eugen Vollmar
in Empfang. Der wiederum lobte das Engagement der Chorleiter
und aller an Technik und Instrumenten Tätigen, die immer
wieder wesentlich zum Gelingen des Festivals beitragen. Da
hier die Freude am gemeinsamen Singen im Mittelpunkt stand,
wurde keine Jury eingesetzt und es wurden keine Plätze
vergeben, denn Sieger sollten am Ende alle sein.
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Saarbrücker Zeitung
Mittwoch
05.03.2003 |
Drei neue Ehrenmitglieder
MGV Kleinblittersdorf
würdigt Andres, Drexler und Faerch
v.l.: August Drexler, Ernst Andres und Klaus Faerch.
Kleinblittersdorf
(hl). Der Männergesangverein (MGV) Kleinblittersdorf hat
drei neue Ehrenmitglieder: Ernst Andres, August Drexler und
Klaus Faerch. Bei der Jahreshauptversammlung im Waldcafe"
auf der Rexrothhöhe sprachen die Mitglieder diesen drei
Männern einstimmig ihre Anerkennung aus. Richard Henz,
einer der verdienten Senioren, hatte das Trio zur Wahl vorgeschlagen.
Alle drei gehören auch weiter dem Vorstand des MGV Kleinblittersdorf
an.
Ernst Andres wurde einstimmig als 1. Vorsitzender wiedergewählt.
Gewählt wurden weiter: August Drexler, 2. Vorsitzender;
Klaus Faerch, 1. Kassierer; Hans Drexler, 2. Kassierer; Heinz
Grün, 1. Notenwart; Wolfgang Kranz, 2. Notenwart; Horst
Mörgen, 2. Schriftführer; Peter Steinmann, Spartenleiter
Gospel- und Jugendchor; Willi Wack, Organisationsleiter; Richard
Henz und Paul Degott, Seniorenvertreter. Andres gab bekannt,
dass dem Verein nach Vorlage der geänderten Satzung von
den Finanzbehörden die Gemeinnützigkeit bestätigt
wurde.
Bereits bei der Begrüßung konnte Andres den Mitgliedern
und sich selbst eine große Freude damit machen, dass er
einige neue Sängerinnen und Sänger im Männer-,
Gospel und Jugendchor vorstellte. Bestätigt von Kassenprüfer
Sönke Cornils legte der 1. Kassierer einen einwandfreien
Kassenbericht vor. Im Bericht des Dirigenten stellte Norbert
Karrenbauer fest, dass er sowohl mit den sängerischen Leistungen
des Männerchores als auch mit dem Probenbesuch zufrieden
ist. Die Dirigentin des Gospel- und des Jugendchores, Stefanie
Salakiaku, zog ebenfalls eine gute Bilanz. Sie erinnerte an
den Auftritt des Jugendchores im Saarbrücker Staatstheater
bei "Bühne frei für unsere Kinderchöre".
Leider könne der Chor zurzeit nur zweistimmig singen, da
er nur 19 Kinder in seinen Reihen hat. Viele Auftritte auch
bei Veranstaltungen anderer Vereine hatte der Gospelchor. Beide
Chöre hätten auch beim Weihnachtmarkt in Saarbrücken
einen einstündigen Auftritt gehabt. Peter Steinmann, Spartenleiter
des Jugendchores, nannte die Aufführung des Musicals nach
Peter Maffay im Reblausschlösschen ein .Highlight im letzten
Jahr. Der Männerchor schnitt nach dem Bericht von Andres
beim Wertungssingen 2002 mit guten Noten ab, Termine 2003: das
Scheunenfest vom 5. bis 7. Juli, die Teilnahme am Dorffest vom
12. bis 14. Juli, sowie das Herbstkonzert und das Weihnachtskonzert
in der Pfarrkirche.
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Saarbrücker
Zeitung
Montag
09.07.2006 |
Nach harter Arbeit folgen fröhliche Lieder
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Kleinblittersdorfer Nachrichten
Freitag
11.04.2008 |
Gospelchor "Humble Voices" in Sarrealbe

Der Gospelchor des Männergesangvereines Kleinblittersdorf folgte am 6.4.2008 einer Einladung zu einem Chorkonzert nach Sarralbe. Den ersten Auftritt seit seines Bestehens im Nachbarland Frankreich, meisterte der Chor vor über 400 Konzertbesuchern mit Bravur. Unter der Leitung von Karin Noe trug der Gospelchor die Lieder: „Hush!“, „Tourdion“, „Hail holy Queen“, „I will follow him“, „Any dream will do“ und „And the father will dance“ gefühlvoll und gekonnt vor. Mit lange anhaltendem Applaus forderte das Publikum schließlich noch eine Zugabe. Mit dem Lied „Malo, Malo“ verabschiedete sich der Gospelchor vom französischen Publikum.
Beim anschließenden traditionellen Umtrunk nach dem Konzert, beim „Vin donneur“, zu dem der Veranstalter alle am Konzert beteiligten Chöre eingeladen hatte, wurde der Gospelchor aus Kleinblittersdorf spontan vom Vorsitzenden des Männerchores „Les Joyeux Compagnons de Puttelange-aux-Lacs“ zur Mitwirkung im Herbstkonzert in Puttelange eingeladen.
Für die Sängerinnen und Sänger des Gospelchores war es ein langer Sonntagnachmittag, der mit dem Einsingen im Proberaum um 12.00 Uhr begann. Mit privat PKW´s fuhr man nach Sarralbe, absolvierte eine kurze Stellprobe und um 14.30 Uhr begann das Chorkonzert, das mit einer halben Stunde Pause schließlich um 18.00 Uhr endete. Der Gospelchor bedankte sich beim Veranstalter für die herzliche Gastfreundschaft und trat gegen 19.00 Uhr die Heimreise an.
Der Chor ist um die Erfahrung reicher, dass Chorkonzerte in Frankreich eine andere zeitliche Dimension haben wie in Deutschland.
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Kleinblittersdorfer Nachrichten
November 2008 |
Gospelchor "Humble Voices" beim Soirée de Gala

Der Einladung zur Soirée de Gala folgte der Gospelchor „Humble Voices“ vom MGV-Kleinblittersdorf am 8. November über die Landesgrenze hinweg nach Puttelange aux Lacs. Als Gasgeber hatte der Männerchor „Les joyeux Compagnons“ neben dem Gospelchor noch die Chöre „La Clé de Far“ aus Farébersviller und „Aubade“ du conservatoire de Saint-Avold eingeladen den Konzertabend zu gestalten. Der Vorsitzende des gastgebenden Chores, Christian Liebgott führte in der mit rund 300 Zuhören voll besetzten und schönen Kulturhalle von Puttelange durch das Programm des Abends.
Jeder der vier Chöre brachte 6 Lieder seiner Wahl zu Gehör. Der Gospelchor „Humble Voices“ unter der Leitung von Karin Noe präsentierte sich mit „Make my day“, „Killing me softly“, „Les comédiens“, „Dann hat der Himmel“, „Hear me prayin´, Lord“ und „Oh happy day“. Das Chanson, „les comédiens“ von Charles Aznavour, das der Chorleiterin zunächst nur als Männerchorsatz vorlag, hatte sie eigens für den gemischten Gospelchor umarrangiert und für diesen Abend mit dem Chor einstudiert. Der gefühlvolle und akzentfrei Vortrag des Chansons in französischer Sprache löste beim Publikum einen großen Beifall aus. Auf der Woge der Begeisterung klatschte das Publikum anschließend spontan beim Lied „Oh happy day“ im Rhythmus mit. Die solistischen Parts, die unsere Chorleiterin hier einbaute, verliehen dem Lied eine ganz besondere Note. Mit der geforderten Zugabe „I will follow him“ aus Sister Act, verabschiedete sich der Gospelchor von einem tollen Publikum.
Die an diesem Konzertabend auf hohem Niveau und breiter Litaraturpalette vorgetragenen Lieder fesselten die Zuhörer bis zur letzten Minute ( 20.30-23.45 Uhr ) und ließen den Abend zu einem besonderen Erlebnis werden.
Getreu dem Motto: „Lieder haben keine Grenzen“, hat der Gospelchor in Puttelange aux Lacs neue Freunde gefunden und wird diesen Kontakt auch weiter pflegen.
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Kleinblittersdorfer Nachrichten
Juni 2009 |
Gospelchor "Humble Voices" überzeugte

Zum ersten eigenen Konzert hatte der Gospelchor „Humble Voices“ die Bewohner der Barmherzigen Brüder, sowie Freunde und Gönner am Sonntag, 14.06.2009 in die Kapelle von St. Josef eingeladen. Der Hausobere und Heimleiter der Barmherzigen Brüder in Rilchingen, Herr Alfred Klopries, begrüßte die zahlreich erschienen Bewohner der Einrichtung und auch die Gäste von außerhalb. Er hieß ganz herzlich die Sängerinnen und Sänger des Gospelchores willkommen, die im Heim in der Vergangenheit schon öfter mit kleinen Auftritten zu hören waren. Er wünschte ihnen viel Erfolg bei ihrem ersten Konzert.
In dieser wunderschönen Kapelle mit seiner guten Akustik konnte der Chor, unter der Leitung von Karin Noe, die Ausdruckskraft der zu Gehör gebrachten Lieder voll entfalten. Das Konzertprogramm, das 14 Lieder umfasste, bot einen Querschnitt aus dem reichhaltigen Repertoire des Chores. So waren unter anderem zu hören: „Put your hand in the hand“, „Let it be“, „And the father will dance“, „Hush! Somebody´s callin´ my name“, sowie „Dann hat der Himmel die Erde berührt“. Um die meist englischsprachigen religiösen Lieder besser zu verstehen, erläuterte Magda Andres zu jedem Lied in wenigen Worten dessen Inhalt.
Höhepunkt des Konzertes war das französische Lied „Les Comédiens“, vom weltbekannten Chansonsänger Charles Aznavour. Die Vorlage eines Männerchorsatzes hatte die Chorleiterin Karin Noe speziell für unseren Gospelchor umarrangiert. Für die sehr anspruchsvolle Umsetzung dieses Liedes und dessen ausdrucksstarken Vortrag zollte das Publikum schließlich großen Applaus.
Nach über einer Stunde endete das Konzert des Gospelchores, in dem Lieder in vielen Sprachen dieser Erde zu hören waren. Mit dem Lied „Oh happy day“, das durch die solistischen Einlagen von Susanne Kaiser, Christine Schmeer und Fabian Brose seine besondere Note bekam, verabschiedete sich der Gospelchor vom begeisterten Publikum. Ein lange anhaltender Applaus forderte schließlich noch zwei Zugaben des Chores.
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